Auszeichnung mit der Mendelssohn-Medaille.

Berliner Wirtschaft würdigt soziales Engagement.

Bild: IHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer (links), Sebastian Leven (mitte) und Handwerkskammer-Präsident Stephan Schwarz (rechts) bei der Preisverleihung.

Für ihr soziales Engagement ist die Autohaus Max Saparautzki GmbH & Co.KG 2008 mit dem zweiten Preis der Franz-von-Mendelssohn-Medaille der Berliner Wirtschaft geehrt worden. IHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer und Handwerkskammer-Präsident Stephan Schwarz hatten die Auszeichnung ausgelobt. Über die Sieger entschied eine Jury mit Vertretern aus Wirtschaft, Kultur, Medien und Gesellschaft. Ihr lagen insgesamt knapp 40 Bewerbungen vor. Die Medaille wird seit 2005 vergeben.
Die Gesellschafterin des Autohauses Saparautzki GmbH & Co. KG, Marga Leven, war erstes Fördermitglied des Vereins „Kinderschutzengel“, der kranken Kindern und deren Eltern hilft, medizinische Kosten und Operationen zu bezahlen. Darüber hinaus stellt das Unternehmen regelmäßig Fahrzeuge für Transporte zur Verfügung und sponserte ein vereinseigenes Fahrzeug.
„Gerade die kleineren Firmen sind sehr aktiv und kreativ, wenn es darum geht, ihrem Umfeld zu helfen“, sagte Handwerkskammer-Präsident Stephan Schwarz bei der abendlichen Preisverleihung im ehemaligen Mendelssohn-Bankhaus in der Jägerstraße 49/50 in Mitte. „Solche Aktivitäten bleiben meist unbemerkt von der Öffentlichkeit, bewegen aber vieles genau dort, wo es darauf ankommt“, so Schwarz weiter.
„Wir wollen die vielfältigen sozialen Aktivitäten der Berliner Unternehmer und Handwerker für eine breite Öffentlichkeit sichtbar machen und zum Nachahmen anregen“, betonte IHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer „Verantwortung für das Gemeinwohl geht uns alle an“, so Schweitzer, „wir können und sollten uns nicht auf die Stadt und den Staat verlassen“. Alle Preisträger der Franz-von-Mendelssohn-Medaille 2008 seien Vorbilder der Berliner Unternehmerschaft, die mit ihrer Arbeit und ihrem Engagement Werte und Maßstäbe setzten.